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Sachverständigenbüro Richardson
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Gesundheitliche Auswirkungen von Formaldehyd

Die Aufnahme von Formaldehyd erfolgt überwiegend über die Atmung. Die Ausscheidung erfolgt teilweise nach Metabolisierung zu Ameisensäure über den Urin, teilweise auch als Kohlendioxid über die Lunge. Der Nachweis von Ameisensäure im Urin ist erst bei sehr intensiven Expositionen hilfreich, da Urin auch aus anderen Stoffwechselprozessen Ameisensäure enthält. Bei chronischen Formaldehyd-Expositionen können sich folgende Symptome zeigen: Husten, Kopf- und Ohrenschmerzen, Nasen- und Halsentzündungen. Dazu sind allgemeine Zeichen des Unwohlseins wie Atem- und Kreislaufbeschwerden, Schwindelgefühl, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Depressionen, Stressanfälligkeit, Störungen des Erinnerungsvermögens sowie allergische Erkrankungen (auch Asthma) möglich. Chronische Belastung mit ständiger Reizung der Atmungsorgane lässt die Schleimhäute anfällig werden gegenüber Pollen, Schimmelpilzen und anderen Umweltgiften. Dies führt wiederum zu weiteren allergischen Reaktionen. Als Folge chronischer Einwirkung sind auch Nieren-, Leber- und Lungenschäden möglich.