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Sachverständigenbüro Richardson
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Gesundheitliche Auswirkungen einer VOC Belastung

Das Auftreten von gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Innenraum oder zumindest von Störungen des Wohlbefindens ist in vielen Fällen mit der Präsenz flüchtiger organischer Stoffe verknüpft. Die möglichen Auswirkungen einzelner VOC auf die Gesundheit des Menschen umfassen ein weites Spektrum von sensorischen Wahrnehmungen bis zu toxischen Langzeitwirkungen. Unter anderem treten Schleimhautreizungen an Auge, Rachen und Nase sowie stärkere Ermüdung und Kopfschmerzen auf.

Unter den VOC befinden sich zahlreiche geruchsrelevante Verbindungen, so dass Geruchsprobleme in Innenräumen häufig mit erhöhten Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen in Zusammenhang gebracht werden. Auch Geruchsimmissionen können mitunter das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Neben Belästigungswirkungen treten auch somatische und psychosomatische Symptome wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Übelkeit, Appetitverlust, Konzentrationsschwäche und Benommenheit auf.

Effekte niedriger Konzentrationen, bei denen Sinneswahrnehmungen und andere Wirkungen eine Rolle spielen, entziehen sich zudem weitgehend einer Überprüfung durch Tierversuche. Auf der Basis kontrollierter Wirkungsstudien wurden Empfehlungen für die Gesamtkonzentration an VOC (TVOC) im Sinne eines hygienischen Vorsorgebereichs für Innenraumluft erarbeitet. Je höher ein ermittelter TVOC-Wert liegt, desto wichtiger wird es, Art und Konzentration von Einzelverbindungen zu ermitteln, um ein resultierendes Gefährdungspotential abschätzen zu können (Seifert, Bundesgesundheitsamt 1999).