Im September stellte der Bundesfachbereich Innenraumhygiene im Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (BVS)  den neuen Sachverständigen-Standpunkt „Umgang mit Asbest“ vor.

Dieser Standpunkt beschäftigt sich insbesondere mit der Vorgehensweise im sogenannten Havariefall und gibt Handlungsempfehlungen in Bezug auf Untersuchungsstrategien, Bewertungen und notwendige Maßnahmen. Unter Havarie ist der unbeabsichtigte Umgang mit asbesthaltigen Materialien bei z.B. Sanierungsarbeiten zu verstehen, der zu einer Raumluft- und Umgebungsbelastung mit Asbest führen kann.

Ziel ist es, Handwerker und am Bau Tätige für dieses gesundheitliche Risiko zu sensibilisieren, das insbesondere bei Um- oder Rückbauarbeiten an Häusern vor dem Baujahr 1993 bei er Arbeit an Putz, Spachtelmassen und/oder Fliesenkleber gegeben ist, da die genannten Baustoffe ein hohes Freisetzungspotenzial besitzen. Die Einhaltung der im Standpunkt aufgeführten Maßnahmen soll zum Schutz der Handwerker und Gebäudenutzer beitragen, denn bisher ist das Thema der Maßnahmen im Havariefall in der Literatur noch nicht beschrieben worden.

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